Ankunft in Santiago de Chile. Nach einer Stadtbesichtigung ging zur ersten Unterkunft nach Talca. Von Talca aus fuhren wir in Richtung Süden auf der „Panamericana“, begleitet von unzähligen Vulkanen. In Pucón, am Fuße des Villarrica, bezogen für die nächsten Tage ein gemütliches Hostel um Wanderungen in die Umgebung des Villarrica zu unternehmen. Von Pucón ging es weiter nach Puerto Varas. Dies war die Ausgangsstation, um die Insel Chiloé zu besuchen und um zu Fuß den Vulkan Osorno zu umrunden.
Bei Puerto Mont ging es dann auf die Ruta 7 der „Carretera Austral“, welche uns nach mehreren Fährfahrten nach Chaitén führte. Bedingt durch einen Bergrutsch fuhren wir mit der Nachtfähre über den Golfo Corcovado bis zur Mündung des Rio Palena. Über wilde Nebenstraßen ging es wieder zurück zur Ruta 7 bis nach Puyuhuapi. Von hieraus folgten wir der „Carretera Austral“ über Coyhaique nach Puerto Tranquilo am Lago General Carrera. Der wunderschöne, klare und türkisfarbene Lago General Carrera begleitete uns bis hinaus in die patagonische Steppe nach Chile Chico kurz vor der argentinischen Grenze.
Ab Perito Moreno fuhren wir auf der sehr beliebten Ruta 40 weiter nach Süden. El Calafate war unsere nächste Station und Ausgangspunkt für den Besuch des weltbekannten Gletschers „Perito Moreno“. Dieser zählt mit dem „Torres del Paine“ zu den Hauptattraktionen Patagoniens. Von El Calafate ging es weiter Richtung Süden und bei Cancha Carrera wieder über die Grenze zurück nach Chile. Die kleine Straße führte uns direkt in den „Parque Nacional Torres del Paine“. Nach einer Wanderung zu den Torres und weiteren Ausflüge ging wieder zurück zur Ruta 9. Diese führte uns weiter nach Süden durch die Steppe, begleitet von vielen Estancias, über Puerto Natales nach Punta Arenas, das an der Magellanstrasse liegt.
Die Magellanstrasse bildet die Grenze zu Feuerland. In Punta Arenas hieß es Abschied nehmen von unseren Gaucho-Truck. Mit einer etwas abenteuerlichen Fahrt im Linienbus ging es bis zum Fähranleger Punta Delgada, wo wir die Magelanstraße mit einer Fähre überquerten. Der Linienbus brachte uns auf der Ruta 257 weiter Richtung Süden. Vor San Sebastián überquerten wird zum letzten Mal die Grenze nach Argentinien. Über Rio Grande fuhr der Linienbus auf der Ruta 3 immer weiter nach Süden bis zum Ende der Welt „fin del Mmudo“ nach Ushuaia, welches wir spät in der Nacht erreichten. Nach einer Stadtbesichtigung, einem Rundflug über den Beagle Kanal und einer kleinen Wanderung im Nationalpark ging es am nächsten Tag wieder zurück nach Hause.

Patagonien

Chile und Argentinien
Januar 2018
Reisestationen

Santiago de Chile (1), Talca (2), Vilches-Nationalpark Altos de Lircay (2.1), Pucón (3), Parque Nacional Huerquehue (3.1), Puerto Varas (4), Insel Chiloé (4.1), Orsonro (4.2), Hornopirén (5), Nachtfähre Chaitén (6), Puyuhuapi (7), Coyhaique (8), Puerto Tranquilo (9), Chile Chico (10), Perito Moreno (11), Cueva De Las Manos (11.1), El Calafate (12), Clacair Perito Moreno (12.1), Parque Nacional Torres del Paine (13), Puerto Natales (14), Punta Arenas (15), Ushuaia (16)